Wie „Strange TV“ in Deutschland legal auf der „ FAFREES “ reitetFF20 Polar HS

Wie „Strange TV“ in Deutschland legal auf der „ FAFREES  “ reitetFF20 Polar HS

Für viele europäische Radfahrer wirft ein E-Bike mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h eine wichtige Frage auf:

Darf man damit tatsächlich legal auf öffentlichen Straßen fahren?

Für den polnischen YouTuber Strange TVwurde die Antwort klar, nachdem er den FAFREES FF20 Polar HS den deutschen Versicherungsprozess durchlaufen und auf öffentlichen Straßen gefahren hatte.

In seinem Video dokumentiert Strange TV seine Erfahrungen mit dem FF20 HS in Deutschland, angefangen bei der L1e-B-Zulassung und dem Versicherungskennzeichen bis hin zu seinen Eindrücken aus der Praxis beim Fahren mit Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h.

Seine Erfahrungen vermitteln einen praktischen Einblick darin, wie sich das Fahren mit einem zugelassenen Hochgeschwindigkeits-Elektrofahrzeug in Deutschland anfühlen kann.


Von der L1e-B-Zulassung bis zur Zulassung für den Straßenverkehr

Der „FAFREES “FF20 Polar HS ist als L1e-B-Fahrzeug.

Diese Einstufung ist wichtig, da das Fahrzeug dadurch in den Rechtsrahmen für leichte zweirädrige Kraftfahrzeuge fällt und nicht einfach als herkömmliches Fahrrad mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h behandelt wird.

Für Radfahrer in Deutschland bedeutet dies, dass die gesetzlichen Anforderungen sich von denen eines herkömmlichen Pedelecs unterscheiden.

Laut Strange TV hat er den Vorgang nicht bei der Zulassungsstelle eingeleitet. Stattdessen wandte er sich direkt an eine Versicherungsgesellschaft, die die erforderliche Kfz-Haftpflichtversicherung und das Versicherungskennzeichen bereitstellen konnte.

In seinem Fall entschied er sich für HUK-Coburg.

Laut Strange TV dauerte der gesamte Vorgang nur etwa fünf Minuten.

Zu den wichtigsten Unterlagen, die er mitgebracht hatte, gehörten:

  • Ein gültiger Ausweis
  • Die Typgenehmigungsunterlagen des Fahrzeugs
  • Die vom Versicherer benötigten Fahrzeugdaten

Nachdem die Versicherung abgeschlossen war, erhielt er ein Versicherungskennzeichen.

Bei Fahrzeugen dieser Kategorie dient das Versicherungskennzeichen als Nachweis für die vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung. Das Versicherungsjahr beginnt am 1. März und läuft bis Ende Februar des folgenden Jahres.

Für ein Fahrzeug der Klasse L1e-B sind für die rechtmäßige Nutzung im Straßenverkehr ein gültiger Versicherungsschutz und das entsprechende Versicherungskennzeichen sowie die erforderliche Zulassung und Ausstattung des Fahrzeugs erforderlich.

Was bedeutet das Versicherungskennzeichen?

Die Versicherungskennzeichenplakette dient als Nachweis dafür, dass die vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung besteht.

Sobald die Versicherung in Kraft ist und das Kennzeichen ordnungsgemäß angebracht ist, darf das Fahrzeug gemäß den für seine Fahrzeugklasse geltenden Vorschriften genutzt werden.

Die deutschen Vorschriften sehen vor, dass das Kennzeichen fest am Heck des Fahrzeugs angebracht sein muss.

Für Fahrer, die ein Fahrzeug der Klasse L1e-B in Betracht ziehen, ist dies ein wichtiger Unterschied:

An erster Stelle stehen die Typgenehmigungs- und Zulassungsunterlagen des Fahrzeugs. Das Versicherungsverfahren richtet sich dann nach der genehmigten Klassifizierung des Fahrzeugs und den dem Versicherer vorgelegten Informationen.


Was muss man sonst noch auf der Straße beachten?

Sobald der „FF20 Polar “ HS als L1e-B-Fahrzeug eingesetzt wird, sollte er gemäß den geltenden Straßenverkehrsregeln ausgerüstet und betrieben werden.

In seinem Video weist Strange TV auf einige wichtige Unterschiede im Vergleich zu einem normalen E-Bike mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h hin.

Spiegel

Nachdem er das Fahrzeug versichert hatte, montierte er die im Lieferumfang des „ FF20 Polar HS“ enthaltenen Spiegel.

Spiegel erweisen sich besonders bei höheren Geschwindigkeiten im Straßenverkehr als nützlich, da es dann umso wichtiger ist, den Verkehr hinter sich im Blick zu behalten. Der ADAC zählt Rückspiegel zur Serienausstattung aktueller S-Pedelecs.

Helm

AuchStrange TV fährt mit Helm.

Die deutschen Vorschriften für schnelle Zweiräder schreiben das Tragen geeigneter Schutzausrüstung vor, und für S-Pedelecs ist in Deutschland das Tragen eines geeigneten Helms vorgeschrieben.

Führerschein

Ein weiterer wichtiger Unterschied betrifft die Führerscheinpflicht.

Fahrer von S-Pedelecs mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h benötigen in Deutschland in der Regel einen gültigen Führerschein der Klasse AM. Die Klasse B umfasst auch die Berechtigung zur Führung von Fahrzeugen der Klasse AM.

Dies unterscheidet sich von einem herkömmlichen Pedelec mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h, für das kein Führerschein erforderlich ist.

Öffentliche Straßen statt Radwege

Eine der größten Änderungen betrifft die Orte, an denen das Fahrzeug gefahren werden darf.

In Deutschland müssen S-Pedelecs mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h grundsätzlich auf der Straße fahren und dürfen nicht auf Radwegen fahren. An speziell gekennzeichneten Stellen können besondere örtliche Ausnahmen gelten.

In Deutschland müssen S-Pedelecs mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h grundsätzlich auf der Straße fahren und dürfen nicht auf Radwegen fahren. An speziell gekennzeichneten Stellen können besondere örtliche Ausnahmen gelten.

Strange TV hält sich bei seiner Testfahrt an dieses Prinzip.

Selbst wenn neben der Straße ein Radweg vorhanden ist, bleibt er auf der öffentlichen Straße.


So versichern Sie ein E-Bike der Klasse L1e-B in Deutschland und erhalten ein Kennzeichen

Für Radfahrer, die in Deutschland den Kauf eines E-Bikes der Klasse L1e-B in Erwägung ziehen, lässt sich der Ablauf in wenigen einfachen Schritten zusammenfassen.

Schritt 1: Vergewissern Sie sich, dass das Fahrzeug nach L1e-B zugelassen ist

Überprüfen Sie zunächst, ob das Fahrzeug über die entsprechende L1e-B-Zulassung und dass Sie über die entsprechenden Fahrzeugpapiere verfügen.

Für den „ FAFREES “FF20 Polar HS bestätigen die Typgenehmigungsunterlagen die Einstufung als Fahrzeug der Klasse L1e-B.

Schritt 2: Bereiten Sie Ihre Unterlagen vor

Bevor Sie zur Versicherungsgesellschaft gehen, sollten Sie Folgendes vorbereiten:

  • Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Die Typgenehmigungsunterlagen bzw. die Konformitätsbescheinigung des Fahrzeugs
  • Die relevanten Fahrzeugdaten

Wenn Sie diese Unterlagen bereithalten, kann das den Vorgang erheblich beschleunigen.

Schritt 3: Besuchen Sie eine Versicherungsgesellschaft

Im Fall von Strange TV begann er nicht bei der Zulassungsstelle. Stattdessen wandte er sich direkt an eine Versicherungsgesellschaft, die die erforderliche Kfz-Haftpflichtversicherung und das Versicherungskennzeichen bereitstellen konnte.

Die genaue Vorgehensweise kann von der Typgenehmigung und den Unterlagen des Fahrzeugs abhängen; daher sollten Motorradfahrer die aktuellen Anforderungen bei ihrem Versicherer oder der zuständigen deutschen Behörde erfragen.

Strange TV hat sich entschieden für HUK-Coburg für seine „ FF20 Polar “-Highschool ausgewählt und berichtete, dass der Vorgang etwa fünf Minuten.

Die Versicherungsgesellschaft gibt die Fahrzeugdaten ein und berechnet anhand der entsprechenden Angaben die Versicherungsprämie.

Schritt 4: Abschluss der obligatorischen Haftpflichtversicherung

Die obligatorische Grundversicherung ist Kfz-Haftpflichtversicherung, die eine Haftpflichtdeckung für Dritte bietet.

Sobald die Versicherung abgeschlossen ist, stellt der Versicherer die entsprechenden Versicherungsunterlagen sowie Versicherungskennzeichen.

Das Versicherungsjahr läuft vom 1. März bis Ende Februar des folgenden Jahres.

Schritt 5: Anbringen des Versicherungschilds und der erforderlichen Ausrüstung

Nachdem Sie das Versicherungskennzeichen erhalten haben, bringen Sie es gemäß den geltenden Vorschriften sicher am Heck des Fahrzeugs an.

Bevor Sie auf öffentlichen Straßen fahren, vergewissern Sie sich außerdem, dass das Fahrzeug über die gesamte für die Klasse L1e-B vorgeschriebene Ausrüstung verfügt, wie beispielsweise die entsprechenden Spiegel und sonstige gesetzlich vorgeschriebene Ausrüstung.

Sobald die Versicherung in Kraft ist, das Versicherungskennzeichen ordnungsgemäß angebracht ist und alle geltenden Anforderungen erfüllt sind, darf das Fahrzeug auf öffentlichen Straßen gemäß den für Fahrzeuge der Klasse L1e-B geltenden Vorschriften genutzt werden.

Kurz gesagt

Der Prozess lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Überprüfen Sie die L1e-B-Zulassung → Halten Sie Ihren Ausweis und die Fahrzeugpapiere bereit → Wenden Sie sich an einen Versicherer, der den erforderlichen Versicherungsschutz anbietet → Schließen Sie eine Kfz-Haftpflichtversicherung ab → Erhalten Sie das Versicherungskennzeichen → Bringen Sie das Kennzeichen an und überprüfen Sie die vorgeschriebene Ausrüstung → Stellen Sie sicher, dass Sie die Anforderungen hinsichtlich Führerschein und Helm erfüllen → Halten Sie sich an die deutschen Straßenverkehrsregeln

Bei Strange TV dauerte dieser gesamte Vorgang etwa fünf Minuten bei HUK-Coburg.


Strange TVs erste Fahrt mit bis zu 45 km/h

Nach Abschluss des Versicherungsvorgangs wollte Strange TV eine einfache Frage beantworten:

Wie fährt sich der „FF20 Polar “ HS eigentlich auf normalen deutschen Straßen?

Sein Test beschränkte sich nicht auf eine kurze Vorführung.

Er fuhr durch die Stadt, auf öffentlichen Straßen, über unebenen Untergrund, bergauf und im normalen Straßenverkehr.

Und sein Gesamteindruck war eindeutig: Der „ FF20 Polar “ HS schien in der Lage zu sein, mit dem normalen Stadtverkehr Schritt zu halten.

Er testete verschiedene Fahrstufen, wobei die niedrigeren Stufen eine moderatere Unterstützung boten und die höheren Stufen es dem Fahrrad ermöglichten, zunehmend höhere Geschwindigkeiten zu erreichen.

Auf einem geeigneten Straßenabschnitt erreichte er schließlich eine Geschwindigkeit von etwa 45 km/h.


Ein ganz besonderes Fahrerlebnis in der Stadt

Einer der interessantesten Aspekte der Erfahrung von „Strange TV“ war nicht die Höchstgeschwindigkeit an sich, sondern die Art und Weise, wie diese Geschwindigkeit sein Verhältnis zum umgebenden Verkehr veränderte.

Bei einer Geschwindigkeit von etwa 25 km/h hatte er das Gefühl, dass Autos ihn häufiger einholen und überholen könnten.

Bei etwa 45 km/h stellte er fest, dass er mit einer Geschwindigkeit fahren konnte, die viel näher an der des umgebenden Straßenverkehrs lag.

Wie er im Video erklärt, machte dies den „ FF20 Polar “ HS als potenzielles Pendlerfahrzeug.

Seiner Meinung nach könnte das Fahrrad geeignet sein für:

  • Der Weg zur Arbeit
  • Einkaufsausflüge
  • Reisen zwischen nahegelegenen Städten
  • Längere Fahrten in der Stadt und im Umland
  • Täglicher Transport, sofern die Wetterbedingungen dies zulassen

Das bedeutet nicht, dass jede Verkehrssituation bei höherer Geschwindigkeit automatisch sicherer ist. Vielmehr verdeutlicht dies einen der praktischen Unterschiede zwischen dem Fahren eines herkömmlichen Fahrrads und dem Fahren eines ordnungsgemäß zugelassenen Hochgeschwindigkeitsfahrzeugs innerhalb des dafür vorgesehenen rechtlichen Rahmens.


Wie verhält sich die Federung?

Der „FF20 Polar “ HS verfügt über ein System mit zwei Batterien und eine Vorderradaufhängung, die auch für mehr als nur perfekt ebene Stadtstraßen ausgelegt ist.

Während der Fahrt äußert sich Strange TV immer wieder zur Federung.

Er fährt über Unebenheiten, unterschiedliche Straßenbeläge und Kopfsteinpflaster und stellt fest, dass die Federung die Stöße sanft abfedert.

Eine seiner positivsten Beobachtungen macht er beim Fahren auf unebenem Untergrund.

Selbst wenn die Straße merklich uneben wird, bleibt er auf dem Fahrrad relativ stabil.

Bei einem Elektrofahrzeug, das höhere Geschwindigkeiten auf der Straße erreichen kann, gewinnt dies besonders an Bedeutung.

Bei 45 km/h kann eine kleine Unebenheit, die bei Fahrradgeschwindigkeit kaum spürbar ist, deutlich stärker ins Gewicht fallen.

Die Federung wird somit zu einem wichtigen Bestandteil des gesamten Fahrerlebnisses.


500-W-Motor und starke Leistung bei Steigungen

Laut dem Test von Strange TV verfügt der „FF20 Polar HS“ über einen Hinterradnabenmotor mit einer Nennleistung von 500 W.

Er erwähnt außerdem ein Drehmoment von etwa 65 Nm Drehmoment sowie eine Spitzenleistung von rund 860 W in seinem Video.

Was ihn am meisten beeindruckte, war nicht nur die Beschleunigung auf ebenen Straßen, sondern auch die Fähigkeit des Motorrads, seine Leistung beim Bergauffahren aufrechtzuerhalten.

Während des Tests fährt er deutliche Steigungen hinauf, während er weiterhin Gas gibt.

Auf steileren Abschnitten nimmt die Geschwindigkeit natürlich ab, doch er hat nicht den Eindruck, dass der Motor übermäßig an Leistung verliert.

Für Radfahrer, die in hügeligen Gegenden leben, ist dies ein wichtiger praktischer Aspekt.

Bei einem Elektrofahrzeug mit hoher Geschwindigkeit geht es nicht nur um die Höchstgeschwindigkeit. Genauso wichtig kann seine Fähigkeit sein, beim Anfahren, beim Bergauffahren und im alltäglichen Straßenverkehr die nötige Leistung bereitzustellen.


Zwei Akkus für längere Fahrten

Ein weiteres wichtiges Merkmal des von Strange TV getesteten „FF20 Polar “ HS ist seine Konfiguration mit zwei Akkus.

Das Fahrrad in seinem Video hat:

  • 2 × 13,4-Ah-Akkus
  • Etwa 26,8 Ah Gesamtkapazität

Eine Batterie ist im Rahmenbereich eingebaut, während die zweite Batterie außen am Heck angebracht ist.

Bei seinem Test hatte Strange TV einen Akku vollständig aufgeladen, während der andere nur teilweise aufgeladen war.

Er erläutert außerdem, wie die beiden Akkus gemeinsam genutzt werden können, anstatt einfach einen Akku vollständig zu entladen, bevor man auf den anderen umschaltet.

Für Alltagsfahrer bietet diese Konfiguration einen wichtigen Vorteil: mehr verfügbare Akkukapazität, ohne dass ein einziger extrem großer Akku erforderlich ist.

Die tatsächliche Reichweite hängt jedoch stark von der Geschwindigkeit, dem Fahrergewicht, dem Gelände, der Temperatur, dem Wind, dem Reifendruck und den Fahrbedingungen ab.

Bei anhaltenden Geschwindigkeiten von fast 45 km/h kann der Energieverbrauch zudem deutlich höher sein als beim Fahren mit herkömmlichen Fahrradgeschwindigkeiten.


Was ist mit den Reifen?

Interessanterweise betraf einer der wenigen Vorbehalte von Strange TV die Reifen.

Der „ FF20 Polar “ HS ist mit Reifen ausgestattet, deren Profil vielseitiger und auf den Geländeeinsatz ausgelegt ist.

Das hat sich für ihn auf unebenem und weniger berechenbarem Untergrund bewährt.

Bei schnellerer Fahrt auf der Straße hatte er jedoch manchmal das Gefühl, dass sich die Reifen leicht seitwärts verschieben könnten, insbesondere auf bestimmten Straßenbelägen.

Auf nassem Kopfsteinpflaster und rutschigen Straßen wurde er vorsichtiger.

Für Fahrer, die den „FF20 Polar “ HS in erster Linie als Stadtfahrzeug nutzen möchten, rät Strange TV, dass er persönlich einen Wechsel zu eher straßenorientierten Reifen in Betracht ziehen würde.

Das ist eine nützliche Erkenntnis, denn welcher Reifen der „beste“ ist, hängt stark davon ab, wie das Fahrrad genutzt wird.

In gemischtem Gelände kann ein aggressives Profil Vorteile bieten.

Bei überwiegend schneller Fahrt auf Asphalt kann ein auf die Straße ausgerichteter Reifen ein anderes Fahrgefühl und andere Fahreigenschaften bieten.


Ein praktisches Pendlerfahrrad statt nur ein schnelles E-Bike

Nachdem Strange TV den „ FF20 Polar “ HS eine Zeit lang auf öffentlichen Straßen getestet hat, sieht das Team darin vor allem ein Fahrzeug für den täglichen Gebrauch.

Als konkrete Anwendungsbeispiele nennt er insbesondere den Arbeitsweg und den Einkauf.

Die Kombination aus:

  • L1e-B-Homologation
  • Versicherungsschutz
  • Heckkennzeichen
  • Eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h auf der Straße
  • Vorderradaufhängung
  • Kapazität des Doppelakkus
  • Hinterradnabenmotor
  • Kompakte, zusammenklappbare Bauweise

Dadurch unterscheidet sich das „FF20 Polar “ HS deutlich von einem herkömmlichen E-Bike mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.

Es geht nicht nur darum, eine höhere Höchstgeschwindigkeit zu haben.

Das gesamte Fahrerlebnis verändert sich, da das Fahrzeug im Rahmen der geltenden deutschen Vorschriften als straßentaugliches Kraftfahrzeug genutzt wird.


Was Strange TV nach dem Test denkt

Nach Abschluss des Tests war der Gesamteindruck von Strange TV vom „FF20 Polar HS“ positiv.

Er sagt, die Leistung habe für seine Bedürfnisse, einschließlich Bergauffahrten, ausgereicht, und ihm hätten vor allem die Federung und die allgemeine Verarbeitung gefallen.

Sein wichtigster Vorschlag war, für Fahrer, die die meiste Zeit auf Asphalt unterwegs sind, eher straßenorientierte Reifen in Betracht zu ziehen.

Er schätzte auch die praktischen Aspekte des Designs, darunter die Faltbarkeit.

Für den Eigengebrauch hält er den „ FF20 Polar “ HS für besonders geeignet, um zur Arbeit zu pendeln, Einkäufe zu erledigen und sich in der Stadt sowie in die umliegenden Gebiete zu bewegen.


Von der Zertifizierung auf die Straße

Für Strange TV wurde das „ FF20 Polar “ HS nach dem Versicherungsvorgang zu mehr als nur einem schnellen E-Bike.

Es wurde zu einem praktischen Straßenfahrzeug, das er im Rahmen der geltenden deutschen Vorschriften für alltägliche Fahrten nutzen konnte.

Seine Erfahrung zeigt auch, warum die L1e-B-Homologation ein so wichtiger Bestandteil eines Elektrofahrzeugs mit hoher Geschwindigkeit ist.

Die Kombination aus Zertifizierung, Versicherung und geeigneter Ausrüstung führt zu einem völlig anderen Anwendungsfall als bei einem normalen Fahrrad.

Und sobald der Papierkram erledigt ist, beginnt die eigentliche Bewährungsprobe:

Wie fühlt es sich an, mit 45 km/h auf der Straße zu fahren?

Laut Strange TV ist die Antwort ganz einfach: Die „ FF20 Polar “ HS bietet ausreichend Leistung für den Alltag, meistert dank ihrer Federung auch unebene Straßen souverän und macht den Weg zur Arbeit in der Stadt und in Vororten wesentlich praktischer.

Dieser Artikel basiert zum Teil auf den persönlichen Fahrerfahrungen von Strange TV und ist nicht als Rechtsberatung zu verstehen. Die deutschen Straßenverkehrs-, Versicherungs- und Fahrzeugvorschriften können sich ändern und hängen von der genauen Typgenehmigung und Konfiguration des Fahrzeugs ab. Fahrer sollten sich vor der Nutzung eines L1e-B-Fahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr bei ihrem Versicherer und den zuständigen deutschen Behörden über die aktuellen Vorschriften informieren.

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